nova funds GmbH

Leitbild

Die nova funds GmbH strebt an, Investmentprodukte zu konzipieren, zu implementieren und umzusetzen, die sowohl neuartig als auch originell sind und zugleich Mehrwert für die Anleger schaffen. In Englisch: new, original and value-added – nova.

Dabei konzentriert sich nova funds ausschließlich auf die Gesundheitsindustrie, die ein hochattraktiver Investmentsektor ist.

 

Warum in Gesundheit investieren?

Die Gesundheitsindustrie ermöglicht Investoren, an einem sehr breiten Spektrum an Investitionsgelegenheiten zu partizipieren: Allein die Anzahl der börsennotierten Gesundheitsunternehmen beträgt ca. 3000 weltweit, verteilt über 10 Subindustrien. Hinzu kommt ein Vielfaches an nicht-börsennotierten Unternehmen. Insgesamt bietet sich dem Anleger hier also eine große Bandbreite an Geschäftsmodellen in einem Sektor mit überdurchschnittlichen und langfristigen Wachstumsperspektiven.

Der Gesundheitssektor bietet mehr. Oft wird der Gesundheitssektor gleichgesetzt mit der Pharma- und der Biotechnologieindustrie. Wenngleich diese beiden Subindustrien des Gesundheitssektors zweifelsohne wichtige Bestandteile der Gesundheitsindustrie insgesamt sind, so existieren acht weitere Subindustrien gemäß MSCIs weltweit anerkanntem und etabliertem Global Industry Classification Scheme (GICS). In Summe repräsentieren die zehn Subindustrien des globalen Gesundheitssektors ein breites Spektrum an Geschäftsmodellen, Produkten, Dienstleistungen und Regionen. Diese Diversität erlaubt es, „maßgeschneiderte“ Investmentprodukte zu konzipieren und umzusetzen, die den individuellen Risiko/Rendite-Erwartungen verschiedener Investoren genau entsprechen.

Der Gesundheitssektor offeriert langfristige Wachstumsperspektiven:

  • Der demographische Wandel: Die Vereinten Nationen (Quelle: UN World Population Prospects) prognostizieren ein Wachstum der Weltbevölkerung auf 9,6 Mrd. in 2050 (von 7,2 Mrd. in der Mitte 2013) und einen Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung von 47 Jahren in 1950 auf 77 Jahre in 2050. Angetrieben durch eine sinkende Mortalitätsrate einerseits und eine sinkende Geburtenrate andererseits steigt der Anteil der Weltbevölkerung über 60 Jahre von ca. 841 Mio. in 2013 (ca. 12% der Weltbevölkerung) auf ca. 2 Mrd. in 2050 (ca. 20% der Weltbevölkerung). Diese Alterung der Weltbevölkerung beschleunigt den Anstieg der weltweiten Gesundheitsausgaben deutlich, da die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben mit steigendem Alter zunehmen.

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Quelle: de la Maisonneuve, Oliveira Martins, 2013; nova funds

  • Wachstum der Schwellenländer: Schwellenländer trugen 2013 ca. 50% zum globalen Bruttoinlandsprodukts bei, im Vergleich zu nur ca. 1/3 im Jahr 1990, basierend auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass die Wachstumsraten der Schwellenländer in der Zukunft so groß sein werden wie in der Vergangenheit, werden Schwellenländer voraussichtlich auch in Zukunft schneller wachsen als (westliche) Industrieländer. Der zunehmende Wohlstand der Schwellenländer resultiert in einer wachsenden Mittelschicht, die vermehrt eine angemessene Gesundheitsversorgung erwartet.
  • Technologischer Wandel und Innovation: Die sich seit ca. 3 Jahrzehnten entwickelnde Biotechnologie hat bereits substanziell zum technologischen Wandel und zur Innovation im Gesundheitssektor beigetragen. „Personalisierte Medizin“, manchmal auch als „Theranostika“ bezeichnet, stellt sicher einen ganz wesentlichen der nächsten transformativen Schritte in der Gesundheitsindustrie dar. In Kombination mit einem weiterhin bestehenden, sehr großen ungedeckten Bedarf an neuen Behandlungsmethoden in verschiedensten Indikationsgebieten werden auch Theranostika eine Quelle zusätzlicher und neuer Umsätze für diejenigen Unternehmen darstellen, die es verstehen, technologischen Wandel und Innovationen voranzutreiben und für sich zu nutzen.
  • Nichtzyklische Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und –dienstleistungen: Die Nachfrage im Gesundheitssektor ist erfreulicherweise kaum zyklisch, da seine Produkte und Dienstleistungen meist unverzichtbar sind. Sparmaßnahmen seitens der staatlichen und privaten Kostenträger im Gesundheitswesen zielen meistens auf ältere und weniger innovative Produkte, jedoch nicht auf Produkte mit einem großen therapeutischen Nutzen. Die Wachstumsprognose der OECD für den weltweiten Gesundheitssektor reflektieren solche Kostensparmaßnahmen bereits (grüne Linie).

Die langfristigen Wachstumsprognosen der OECD (Quelle: OECD Economics Department Policy Notes) erwarten einen starken Anstieg der Gesundheitsausgaben in den OECD-Ländern und in – den häufig als BRIICS-Gruppe zusammengefassten Ländern – Brasilien, Russland, Indien, Indonesien, China, Südafrika.

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Quelle: de la Maisonneuve, Oliveira Martins, 2013; nova funds

In den OECD-Ländern sollte der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt sehr stark – um mehr als 50% – ansteigen, von 6,2% in 2010 auf 9,5% in 2060, so schätzt die OECD selbst in einem Szenario, das deutliche Kostensparmaßnahmen zu Grunde legt. Legt die OECD in ihren Projektionen hingegen keine Kostensparmaßnahmen zu Grunde, so steigen die Gesundheitsausgaben noch stärker an, auf 13,9% des Bruttoinlandsproduktes der OECD-Länder.

Im OECD-Kostensparszenario bedeutet dies mehr als eine Vervierfachung der Gesundheitsausgaben gegenüber dem Jahr 2010; ohne Kostensparmaßnahmen projiziert die OECD sogar eine Versechsfachung der Gesundheitsausgaben gegenüber dem Jahr 2010.
In den BRIICS-Ländern ist das Bild ähnlich: Das konservative OECD-Szenario sagt einen Anstieg der Gesundheitsausgaben von 2,6% im Jahr 2010 auf 5,3% im Jahr 2060 voraus. Das alternative OECD-Szenario ohne Kostensparmaßnahmen geht von einer ungefähren Vervierfachung des Anteils des Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt von 2,5% im Jahr 2010 auf 9,8% im Jahr 2060 aus.

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Quelle: de la Maisonneuve, Oliveira Martins, 2013; nova funds

Die nova funds GmbH strebt an, diese und andere Charakteristika der globalen Gesundheitsindustrie zu nutzen und darauf aufbauend innovative Investmentstrategien zu konzipieren, die attraktive Investmentrenditen generieren. Wir beabsichtigen, dieses Potential in einer Weise auszuschöpfen, die sowohl neuartig als auch originell ist und für die Anleger Mehrwert generiert – new, original, value-added – nova.