nova funds GmbH

Leitbild

Die nova funds GmbH strebt an, Investmentprodukte zu konzipieren, zu implementieren und umzusetzen, die sowohl neuartig als auch originell sind und zugleich Mehrwert für die Anleger schaffen. In Englisch: new, original and value-added – nova.
 
Dabei konzentriert sich nova funds ausschließlich auf die Gesundheitsindustrie, die ein hochattraktiver Investmentsektor ist.

Warum in Gesundheit investieren?

Besonders breites Spektrum an Investitionsmöglichkeiten

Oft wird der Gesundheitssektor gleichgesetzt mit der Pharma- und der Biotechnologieindustrie. Wenngleich diese beiden Subindustrien zweifelsohne wichtige Bestandteile der Gesundheitsindustrie sind, so existieren gleichwohl acht weitere Subindustrien gemäß MSCIs weltweit anerkanntem und etabliertem Global Industry Classification Scheme (GICS).
 
Schon allein die große Zahl börsennotierter Unternehmen, die sich in den 10 Subindustrien des globalen Gesundheitssektors findet, ist beindruckend: Über 3.700 Firmen, Tendenz stark steigend. Hinzu kommt ein Vielfaches an nicht-börsennotierten Unternehmen.
 
In Summe repräsentieren die zehn Subindustrien des globalen Gesundheitssektors ein breites Spektrum an Geschäftsmodellen, Produkten, Dienstleistungen und Regionen.
 
Diese Diversität erlaubt es, maßgeschneiderte Investmentprodukte zu konzipieren und umzusetzen, die den individuellen Risiko/Rendite-Erwartungen verschiedener Investoren genau entsprechen und gleichzeitig vom stetigen, überdurchschnittlichen und langfristigen Wachstum des Gesundheitssektors profitieren.

Überdurchschnittliche Höhe und Dauer des Wachstums

    Die OECD erwartet in ihren langfristigen Prognosen einen starken Anstieg der Gesundheitsausgaben in den OECD-Ländern und ebenfalls in – den häufig als BRIICS-Gruppe zusammengefassten Ländern – Brasilien, Russland, Indien, Indonesien, China und Südafrika (Quelle: OECD Economics Department Policy Notes).

    So prognostiziert die OECD bis 2060 eine Vervierfachung der Gesundheitsausgaben gegenüber ihrem Ausgangswert im Jahr 2010 selbst in ihrem Kostensparszenario. Ohne die Annahme von Kostensparmaßnahmen errechnet die OECD sogar eine Versechsfachung der Gesundheitsausgaben in den Jahren 2010 bis 2060.

    Selbst im – konservativeren – OECD-Kostensparszenario wachsen die Gesundheitsausgaben deutlich schneller als das aggregierte Bruttoinlandsprodukt dieser Länder.

    nova funds denkt, dass ein überdurchschnittliches Wachstum der Gesundheitsausgaben in der Realwirtschaft zu einer überdurchschnittlichen Entwicklung des Gesundheitssektors an der Börse führen sollte.

    Wachstum der Gesundheitsausgaben

    Quelle: de la Maisonneuve, Oliveira Martins, 2013; nova funds; indiziert auf 100

    Steigen Gesundheitsausgaben schneller als das Bruttoinlandsprodukt, wächst zwangsläufig ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt: In den OECD-Ländern soll der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt sehr stark – um mehr als 50% – ansteigen, von 6,2% in 2010 auf 9,5% in 2060, so schätzt die OECD selbst in ihrem Kostensparszenario. Legt die OECD in ihren Projektionen hingegen keine Kostensparmaßnahmen zu Grunde, so steigen die Gesundheitsausgaben noch stärker an, auf 13,9% des Bruttoinlandsproduktes der OECD-Länder.

    In den BRIICS-Ländern ist das Bild ähnlich: Das konservative OECD-Szenario sagt einen Anstieg der Gesundheitsausgaben von 2,6% des aggregierten Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2010 auf 5,3% im Jahr 2060 voraus. Das alternative OECD-Szenario ohne Kostensparmaßnahmen geht von einer ungefähren Vervierfachung des Anteils des Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt von 2,5% im Jahr 2010 auf 9,8% im Jahr 2060 aus.

    Anteil der Gesundheitsausgaben in den BRIICS-Ländern
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    Quelle: de la Maisonneuve, Oliveira Martins, 2013; nova funds

     

    Treiber des Sektorwachstums

    Welche sind die Treiber des Wachstums des zuvor beschriebenen Wachstums des Gesundheitssektors? Die Treiber sind vor allem:

  • Das Wachstum und die Alterung der Bevölkerung
  • Der Auf- und Ausbau der Gesundheitssysteme in Schwellenländern
  • Die Verwestlichung des Lebensstils in Schwellenländern
  • Der technologische Wandel und Innovationen
  • Der große Bedarf an wirksamen Therapien
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    Im Folgenden werden diese 5 Treiber etwas detaillierter erläutert.

  • Das Wachstum und die Alterung der Bevölkerung / Der demographische Wandel
    Die Vereinten Nationen prognostizieren ein Wachstum der Weltbevölkerung auf 9,6 Mrd. Menschen im Jahr 2050, von 7,2 Mrd. Menschen In der Jahresmitte 2013, ebenso wie einen Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung von 47 Jahren in 1950 auf 77 Jahre in 2050 (Quelle: UN World Population Prospects).
     
    Angetrieben durch eine sinkende Mortalitätsrate einerseits und eine sinkende Geburtenrate andererseits steigt der Anteil der Weltbevölkerung über 60 Jahre von ca. 12% (ca. 841 Mio. Menschen im Jahr 2013) auf ca. 20% im Jahr 2050 (ca. 2 Mrd. Menschen).
     
    Diese Alterung der Weltbevölkerung beschleunigt den Anstieg der weltweiten Gesundheitsausgaben deutlich, da die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben mit steigendem Alter zunehmen.

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Quelle: de la Maisonneuve, Oliveira Martins, 2013; nova funds

  • Der Auf- und Ausbau der Gesundheitssysteme in Schwellenländern
    Schwellenländer trugen 2013 ca. 50% zum globalen Bruttoinlandsprodukt bei, im Vergleich zu nur ca. 1/3 im Jahr 1990, basierend auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds.
     
    Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass die Wachstumsraten der Schwellenländer in der Zukunft so groß sein werden wie in der Vergangenheit, werden Schwellenländer voraussichtlich auch in Zukunft schneller wachsen als (westliche) Industrieländer.
     
    Der zunehmende Wohlstand der Schwellenländer resultiert in einer wachsenden Mittelschicht, die vermehrt eine angemessene Gesundheitsversorgung erwartet.
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  • Die Verwestlichung des Lebensstils in Schwellenländern
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  • Technologischer Wandel und Innovationen
    Die sich seit ca. 3 Jahrzehnten entwickelnde Biotechnologie hat bereits substanziell zum technologischen Wandel und zur Innovation im Gesundheitssektor beigetragen.
     
    Beispielsweise stellt die so genannte „personalisierte Medizin“, deren Produkte manchmal auch als „Theranostika“ bezeichnet werden, sicher einen ganz wesentlichen der nächsten transformativen Schritte in der Gesundheitsindustrie dar.
     
    In Kombination mit einem weiterhin bestehenden, sehr großen ungedeckten Bedarf an neuen Behandlungsmethoden in verschiedensten Indikationsgebieten werden auch Theranostika eine Quelle zusätzlicher und neuer Umsätze für diejenigen Unternehmen darstellen, die es verstehen, technologischen Wandel und Innovationen voranzutreiben und für sich zu nutzen.
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    • Der große Bedarf an wirksamen Therapien

Erfreulich geringe Zyklizität

Die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen ist erfreulicherweise kaum zyklisch, wie auch das Auftreten von Erkrankungen größtenteils unabhängig ist von vergleichsweise kurzfristigen Phasen volkswirtschaftlicher Auf- und Abschwünge.
 

Gesundheit ist immer unverzichtbar – ganz gleich, ob eine Volkswirtschaft gerade schneller oder langsamer wächst oder gar ein wenig schrumpft.
 
Somit sind auch Produkte und Dienstleistungen, die der Wiederherstellung oder der Aufrechterhaltung der Gesundheit dienen, ebenfalls unverzichtbar.
 
Wegen der überaus großen Wichtigkeit der Gesundheit werden Kosten für Produkte und Dienstleistungen zur Wiederherstellung oder Aufrechterhaltung der Gesundheit grundsätzlich unabhängig von kurzfristigen wirtschaftlichen Auf- und Abschwüngen vom staatlichen Kostenträgern (Krankenkassen) oder privaten Kostenträgern (Krankenversicherungen) immer übernommen.

Somit ist die Nachfrage im Gesundheitssektor grundsätzlich kaum konjunkturabhängig – ein großer Vorteil für Investoren.

Diese Konjunkturunabhängigkeit des Gesundheitssektors zeigt sich auch in der folgenden Graphik; die Graphik zeigt die Entwicklung der Gewinne derjenigen Unternehmen, die in den 4 weltweiten MSCI-Indizes Healthcare (Gesundheitswesen), Materials (Rohstoffe), Energy (Energie) und Financials (Finanzwesen) enthalten sind, im dargestellten Zeitraum.

Ein deutlicher Gewinnrückgang während der Finanzkrise (2008-2009, und danach) zeigt sich in den Sektoren Energy, Materials und Financials. Insbesondere der Materials-Sektor ist auch nach der Finanzkrise größeren Schwankungen in der Gewinnentwicklung unterworfen.
 
Außerdem stagniert die Gewinnentwicklung der Sektoren Financials und Energy über lange Zeiträume. So haben die Gewinne im Finanzwesen per Juni 2018 immer noch nicht ihr Niveau vor der Finanzkrise erreicht, sondern liegen lediglich bei ca.75% ihres Ausgangswertes vom Juni 2007.


Quelle: ThomsonReuters Datastream, nova funds

Ganz anders hingegen der Gesundheitssektor: Die Gewinne im Gesundheitssektor liegen per Juni 2018 bei ca. 220% ihres Ausgangsniveaus vom Juni 2007. Umso erfreulicher ist diese Gewinnentwicklung, als dass sie besonders stetig abläuft und keine größere Schwankungen aufweist – im starkem Kontrast zu den drei anderen gezeigten Sektoren.
 
Darüber hinaus weist die Gewinnentwicklung des Gesundheitssektors auch während der Finanzkrise keinen größeren Rückgang / „Delle“ auf – sondern verläuft sehr gleichförmig nach oben – ebenfalls im starken Kontrast zu den anderen drei gezeigten Sektoren.

 
Die nova funds GmbH nutzt diese und andere Charakteristika der globalen Gesundheitsindustrie und konzipiert darauf aufbauend innovative Investmentstrategien, die attraktive Investmentrenditen generieren.

Wir beabsichtigen, dieses Potential in einer Weise auszuschöpfen, die sowohl neuartig als auch originell ist und für die Anleger Mehrwert generiert – new, original, value-added – nova.