Alle Beiträge von Dr. Andreas Bischof

Gifte, Parasiten, Untote und Zoonosen

Quelle: istockphoto.com/Jtasphoto

Was dies alles mit Corona zu tun hat und warum uns diese vier Geißeln wohl auch in der Zukunft nicht erspart bleiben werden.

Von Dr. Andreas Bischof

Das Gift Das Wort „Virus“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gift, Saft oder Schleim. Das Genus des Worts „Virus“ ist weder Maskulinum noch Femininum , sondern Neutrum, dementsprechend heißt es im Deutschen das Virus, und nicht der Virus.

Viren sind Parasiten, die Wirtszellen infizieren müssen, um sich zu vermehren. Ohne Wirtszellen geht’s nicht.

Viren leben nicht – daher sind sie auch so schwer zu töten, zumindest innerhalb des Organismus eines infizierten Wirtes. Bei der Infektion „kidnappen“ Viren quasi die biochemische Maschinerie der Wirtszelle und steuern sie für Ihre Zwecke um, so dass eine infizierte Wirtszelle sehr viele so genannte Nachkommen-Viren produziert. Dazu nutzen Viren vor allem die körpereigene, biochemische Maschinerie der Wirtszelle und nur sehr wenige eigene Proteine.

Daher ist es vergleichsweise schwierig, medikamentöse Wirkstoffe zu entwickeln, die einerseits die Virusvermehrung hemmen, andererseits sich dabei aber nicht gegen die körpereigene Maschinerie in den nicht-infizierten, gesunden Zellen richten.

Bei Bakterien hingegen ist dies ganz anders, denn diese leben im Unterschied zu Viren und verfügen über eine vergleichsweise ausgeprägte und differenzierte, eigene biochemische Maschinerie. Von daher bieten Bakterien grundsätzlich wesentlich zahlreichere Angriffspunkte für medikamentöse Wirkstoffe als Viren.

Tier-Viren springen seit jeher auf Menschen über und tun dies auch in Zukunft, von daher wären wir gut beraten, uns auf weitere Epidemien vorzubereiten. So existieren derzeit ca. 200 Zoonosen, also Infektionskrankheiten, die natürlicherweise von Tieren auf Menschen übertragen werden.

Zwei sehr bekannte Erreger sind zum einen das Tollwutvirus, das von infizierten Hunden oder Wölfen auf Menschen übertragen werden kann, die dann ihrerseits andere Menschen infizieren, oder das HIV, das von einem Schimpansen auf den Menschen übertragen wurde.

Durch das zunehmend dichtere Zusammenleben der wachsenden Weltbevölkerung einerseits und die Zunahme an Reisen andererseits steigt die Wahrscheinlichkeit künftiger Pandemien.

Bleiben Sie gesund!

Allocation matters!

Quelle: istockphoto/FrankRamspott

Seit 19. Februar schon läuft die aktuelle Abwärtsphase des Aktienmarktes. Zeit, sich den aktuellen Drawdown einmal ein klein wenig detaillierter anzuschauen.

Von Dr. Andreas Bischof

So illustriert die folgende Graphik die Entwicklung des DAX 30, des weltweiten Gesamtmarktindexes MSCI World und der MSCI Sektorindizes vom bisherigen Hoch des laufenden Jahres am 19. Februar bis zum 13. März.

Quelle: Refinitiv/Datastream, nova funds

Deutlich zeigt sich, wie unterschiedlich sich die verschiedenen Indizes in diesen 17 Börsentagen entwickelt haben. Der weltweite Gesamtmarktindex MSCI World, ganz links in der Graphik, verlor 25%. Die Sektorindizes, aus denen sich dieser globale Gesamtmarktindex zusammensetzt, entwickelten sich sehr unterschiedlich: Mit einem Minus von ca. 18% verloren die beiden defensivsten Sektoren, Gesundheit und Verbrauchsgüter (z.B. Nahrungsmittel), am wenigsten, ähnlich wie in Drawdown-Phasen der Vergangenheit auch.

Mit Verlusten von ca. 20-23% folgt das „Mittelfeld“ aus Immobilien-, Telekomunikations- und Technologieunternehmen sowie Versorger.

Das Schlusslicht bilden Industriewerte, Rohstofffirmen und – wieder einmal – die Finanzbranche.

Der DAX30 entwickelte sich noch schlechter, mit einem Verlust von -33% in so kurzer Zeit führt er unsere kleine Negativrangliste an.

Klar, dass solch deutliche Kursrückgänge keinem Anleger schmecken. Aber wenn solche vorübergehenden Rücksetzer nun einmal der Preis für die langfristig höheren Renditen am Aktienmarkt sind, dann doch wohl lieber vorübergehend 18% statt 33% (an hoffentlich unrealisierten) Rückgängen hinnehmen.

Auch deshalb ist Asset Allokation überaus bedeutsam.

Soziale Distanzierung: Fakten der Spanischen Grippe 1918

Soziale Distanzierung soll die Weiterverbreitung von Covid-19 eindämmen, so die Hoffnung zahlreicher aktueller Prognosen, Simulationen, Schätzungen und Vorhersagen. Diesen Prognosen, Simulationen, Schätzungen und Vorhersagen stellen wir hier Fakten gegenüber, genauer gesagt Erfahrungen aus dem Jahr 1918, dem Jahr der Spanische Grippe.

Von Dr. Andreas Bischof

1918 kostete die Spanische Grippe ca. 675.00 Amerikanern das Leben. Trotz diverser Unterschiede zwischen der Spanischen Grippe vor mehr als einem Jahrhundert und der Coronavirus-Pandemie heute lässt sich die Wirksamkeit von sozialer Distanzierung sehr gut am Beispiel der damaligen Grippe-Epidemie belegen.

So empfahl im Jahr 1918 der oberste US Sanitätsinspekteur Dr. Rupert Blue dringend, alle Lokalitäten und Veranstaltungen zu schließen bzw. zu verbieten, bei denen sich größere Menschenmengen zusammenfanden. Damals oblag es den einzelnen Kommunen, dieser Empfehlungen des obersten Sanitätsinspekteurs zu folgen oder nicht – ähnlich wie heute in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund handelten die Bürgermeister der damals dritt- und viergrößten US Städte St. Louis und Philadelphia sehr unterschiedlich: Der Bürgermeister von St. Louis folgte der Empfehlung sehr zeitnah und schlosss Kinos, Theater, Kinos, Schulen, Billardhallen, Cabarets, und untersagte öffentliche Bestattungen, Versammlungen und dergleichen mehr.

Der Bürgermeister von Philadelphia hingegen folgte der Empfehlung nicht. Mit dem Ergebnis, dass die Gesundheitseinrichtungen seiner Stadt völlig überlastet waren und die Todesraten in seiner Stadt in nur 2-3 Wochen drastisch in die Höhe schossen.

Quelle: Proceedings of the National Academy of Sciences, PNAS (May 1, 2007) – Public health interventions and epidemic intensity during the 1918 influenza pandemic

Die obige Graphik illustriert den Verlauf der Grippe-bedingten Todesfälle 1918 in Philadelphia und St. Louis. Ein sehr überzeugender, “real-world“-Beleg für die große Wirksamkeit sozialer Distanzierung, wie wir finden.

Bleiben Sie gesund!

Gesundheitsaktienfonds nova Steady HealthCare erhält ESG-Bestnote von Morningstar

Quelle: Morningstar

München, 18. Februar 2020 – Die auf den Gesundheitssektor spezialisierte Fondsboutique und Investmentberatung nova funds GmbH (nova) gab heute bekannt, dass der Gesundheitsaktienfonds nova Steady HealthCare (nova SHC) im Nachhaltigkeitsrating der internationalen Fondsrating-Agentur Morningstar mit der Bestnote (5 Globen) abgeschnitten hat (per 31.12.2019).

Morningstars Nachhaltigkeitsrating bewertet Fonds anhand der Kriterien „Environmental“ („E“, Umwelt), „Social“ („S“, Soziales) und „Governance“ („G“, verantwortungsvolle Unternehmensführung). Basierend auf diesen Kriterien gehört nova SHC zu den besten 7% von 1000 Fonds der entsprechenden globalen Kategorie Morningstars.

nova-Geschäftsführer und -Gründer Dr. Andreas Bischof kommentiert: „Wir sind sehr stolz auf die Bestnote von 5 Globen, die nova SHC in Morningstars Nachhaltigkeitsbeurteilung erhalten hat. Somit bewertet Morningstar unseren Fonds nicht nur hinsichtlich seines Rendite-Risiko-Profils mit der Bestnote (5 Sterne), sondern zusätzlich auch hinsichtlich seines Nachhaltigkeitsprofils. Dies zeigt deutlich, dass Nachhaltigkeit und Ertrag durchaus gut vereinbar sind.“.

nova-Geschäftsführer Oliver Kämmerer fügt hinzu: „Die kommende MiFID-Novelle wird verlangen, dass Endanleger in der Anlageberatung zukünftig auch nach ihren ESG-Präferenzen befragt werden. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass Anlegern mit nova SHC ein renditestarker Fonds zur Verfügung steht, der auch unter Nachhaltigkeitsaspekten hochattraktiv ist.“

Weitere Informationen und tagesaktuelle Factsheets zum Fonds nova Steady HealthCare finden sich auf www.novafunds.biz/fonds.

Über nova funds
Die nova funds GmbH mit Sitz in München ist eine bankenunabhängige Fondsinitiatorin und -beratung mit exklusivem Fokus auf den globalen Gesundheitssektor. nova funds konzipiert, initiiert und berät neuartige, originelle und mehrwertgenerierende Finanzprodukte. Das Akronym „nova“ (new original value-added) reflektiert diese Ambition. Darüber hinaus berät nova funds professionelle Anleger hinsichtlich ihrer Investmentstrategie im Gesundheitssektor.

Die beiden Geschäftsführer Dr. Andreas Bischof und Oliver Kämmerer, zwei Experten mit jeweils mehr als 20 Jahren komplementärer Erfahrung mit Gesundheitsaktien auf Buy- und Sell-Side, führen das Unternehmen. Der Molekularbiologe Dr. Bischof, zuletzt bei Allianz Global Investors tätig als Investment Manager für eines der weltgrößten Aktienportfolios im Gesundheitsbereich, erzielte dort mit einer risikoaversen Investmentstrategie über Jahre hinweg sehr attraktive Überrenditen, sowohl gegenüber dem Sektorindex als auch gegenüber dem breiten Marktindex. Der Ökonom Oliver Kämmerer leitete zuletzt die europäische Aktienanalyse und die Sektoranalyse Healthcare bei der West LB. In diesen Funktionen war er unter anderem auch für die Alpha-Generierung der Aktienempfehlungen verantwortlich.

Kontakt
Dr. Andreas Bischof
Oliver Kämmerer
T +49-89-228435910
info@novafunds.biz
www.novafunds.biz

Wichtiger Hinweis:
Dies ist eine Werbeunterlage und dient ausschließlich Informationszwecken. Sie stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zum Sondervermögen (Wesentliche Anlegerinformationen, Verkaufsprospekt, Jahres- und Halbjahresberichte). Die Verkaufsunterlagen sind kostenlos bei Ihrem Berater / Vermittler, der zuständigen Verwahrstelle (Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Neuer Jungfernstieg 20, 20354 Hamburg, Telefon +49-40-350-60-0), der Kapitalverwaltungsgesellschaft (Axxion S.A., 15 rue de
Flaxweiler, L-6776 Grevenmacher) sowie im Internet unter www.axxion.lu und unter www.novafunds.biz erhältlich. Für die Richtigkeit der hier angegebenen Informationen übernehmen weder die nova funds GmbH noch die Axxion S.A. eine Gewähr. Änderungen vorbehalten.

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Gesundheitsaktienfonds nova Steady HealthCare erhält weitere Auszeichnung

Quelle: FinanzenVerlag

München, 29. Januar 2020 – Die auf den Gesundheitssektor spezialisierte Fondsboutique und Investmentberatung nova funds GmbH (nova) gab heute bekannt, dass der Gesundheitsaktienfonds nova Steady HealthCare (nova SHC) mit dem €uro-FundAward 2020 des Finanzen Verlags ausgezeichnet worden ist. Die Auszeichnung wird für die Fonds mit der besten Performance in unterschiedlichen Anlagekategorien verliehen.

nova-Geschäftsführer und -Gründer Dr. Andreas Bischof kommentiert: „Wir freuen uns sehr über die Verleihung des €uro-FundAwards 2020. Nach dem 5 Sterne-Rating von Morningstar und der €URO-FondsNote 1 bestätigt diese weitere Auszeichnung einmal mehr die besonderen Qualitäten von nova SHCs mittel- bis langfristiger Anlagestrategie, in Aktien besonders schwankungsarmer und gleichzeitig wachstumsstarker Gesundheitsfirmen zu investieren. Im Unterschied zu anderen Gesundheitsfonds investiert nova SHC dabei nicht in Biotechnologie- oder klassische Pharmafirmen, sondern konzentriert sich vielmehr auf diejenigen Bereiche des weltweiten Gesundheitssektors, die von typischen Gesundheitsfonds vernachlässigt werden. Mit Erfolg, wie auch diese Auszeichnung belegt“.

nova-Geschäftsführer Oliver Kämmerer fügt hinzu: „Wir sind stolz darauf, dass der risikoaverse Fonds nova SHC – gemessen an seiner Wertentwicklung – zu den Top 3 der Aktienfonds im Bereich Pharma und Gesundheit gehört. Seit Auflage der Publikumstranche im April 2015 erzielte nova SHC eine annualisierte Rendite von ca. 7 % und konnte dank seiner wohldurchdachten und konsequent umgesetzten Anlagestrategie auch im Vergleich zum Sektorindex glänzen. Diese guten Ergebnisse verdeutlichen, dass nova SHC mit seinem konzentrierten Portfolioansatz eine interessante Alternative zu typischen Gesundheitsfonds darstellt“.

Auf dem FONDS professionell KONGRESS 2020, der am 29. und 30. Januar 2020 in Mannheim stattfindet, werden Dr. Andreas Bischof und Oliver Kämmerer nova SHCs prämierte Anlagestrategie in zwei Kurzvorträgen vorstellen:

30. Januar 2020, 12:30 Uhr, Saal 4: „Kreativ und unverwechselbar – vier Boutiquenfonds im Porträt“ (Pro Boutiquenfonds GmbH)

30. Januar 2020, 15:35 Uhr, Saal 10: „Aktives Management bringt nichts!? DOCH!“ (Axxion S.A.)

Weitere Informationen und tagesaktuelle Factsheets zum Fonds nova Steady HealthCare finden sich auf www.novafunds.biz/fonds.

Über nova funds
Die nova funds GmbH mit Sitz in München ist eine bankenunabhängige Fondsinitiatorin und -beratung mit exklusivem Fokus auf den globalen Gesundheitssektor. nova funds konzipiert, initiiert und berät neuartige, originelle und mehrwertgenerierende Finanzprodukte. Das Akronym „nova“ (new original value-added) reflektiert diese Ambition. Darüber hinaus berät nova funds professionelle Anleger hinsichtlich ihrer Investmentstrategie im Gesundheitssektor.

Die beiden Geschäftsführer Dr. Andreas Bischof und Oliver Kämmerer, zwei Experten mit jeweils mehr als 20 Jahren komplementärer Erfahrung mit Gesundheitsaktien auf Buy- und Sell-Side, führen das Unternehmen. Der Molekularbiologe Dr. Bischof, zuletzt bei Allianz Global Investors tätig als Investment Manager für eines der weltgrößten Aktienportfolios im Gesundheitsbereich, erzielte dort mit einer risikoaversen Investmentstrategie über Jahre hinweg sehr attraktive Überrenditen, sowohl gegenüber dem Sektorindex als auch gegenüber dem breiten Marktindex. Der Ökonom Oliver Kämmerer leitete zuletzt die europäische Aktienanalyse und die Sektoranalyse Healthcare bei der West LB. In diesen Funktionen war er unter anderem auch für die Alpha-Generierung der Aktienempfehlungen verantwortlich.

Kontakt
Dr. Andreas Bischof
Oliver Kämmerer
T +49-89-228435910
info@novafunds.biz
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Wichtiger Hinweis:
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Flaxweiler, L-6776 Grevenmacher) sowie im Internet unter www.axxion.lu und unter www.novafunds.biz erhältlich. Für die Richtigkeit der hier angegebenen Informationen übernehmen weder die nova funds GmbH noch die Axxion S.A. eine Gewähr. Änderungen vorbehalten.

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